Hier finden Sie alles was Sie über Abeitszeugnisse
wissen sollten!

Recht, Inhalte, Formen, Zeugnisssprache und vieles mehr!

   

Arbeitszeugnis:

Besonderheiten zur Sprache

Viele Firmen verwenden in Arbeitszeugnissen eine bestimmte Sprache, wie z. B. die Formulierungen des Zeugniscodes. Doch grundsätzlich ist es den Firmen freigestellt, welche Formulierungen sie in Zeugnissen verwenden.

Aufgrund der codierten Sprache kann es für Laien unter Umständen schwierig sein, ein Zeugnis richtig zu interpretieren. Dazu kommt, dass es keine einheitliche Zeugnissprache gibt, die standardmäßig von allen Unternehmen verwendet wird. Manche Firmen verwenden zum Beispiel eine Abwandlung des Zeugniscodes oder nutzen uncodierte Formulierungen. Wer sich generell unsicher ist, kann sich an die Personalabteilung oder den Betriebsrat wenden. Auch im Internet findet man interessante Hinweise, wie man die Zeugnissprache richtig interpretiert.

Das Problem am Zeugniscode, der standardisiert von vielen Firmen verwendet wird, ist, dass die Floskeln und Formulierungen übertrieben positiv klingen. Wer würde zum Beispiel vermuten, dass der Ausdruck „volle Zufriedenheit“ in der Zeugnissprache nur „befriedigend“ bedeutet und somit der Schulnote 3 entspricht. Ein „sehr gut“ klingt im Zeugniscode dagegen so positiv, dass es schon wieder ein wenig unrealistisch klingt: „stets zur vollsten Zufriedenheit“. Aufgrund dieser extremen Positivierung setzen einige Firmen bewusst auf eine Zeugnissprache, die unmissverständlich und nicht codiert ist. Die Leistungen des Arbeitnehmers werden also zum Beispiel mit den Schulnoten „sehr gut“ bis „mangelhaft“ bewertet.

Obwohl die Formulierungen des Zeugniscodes national anerkannt sind, entsprechen sie streng genommen nicht einem wichtigen gesetzlichen Grundsatz, der für Arbeitszeugnisse gilt: nämlich, dass ein Zeugnis unmissverständlich und klar formuliert werden muss. Es könnte also durchaus sein, dass in diesem Bereich Änderungen kommen könnten.

Ein Arbeitszeugnis muss nicht nur unmissverständlich formuliert, sonder auch wahr, wohlwollen und vollständig sein. Die Vollständigkeit ist ein wichtiger Punkt, der sich auch auf die Bewertung auswirken kann. So werden zum Beispiel teilweise negative Punkte einfach weggelassen. Wenn dies jedoch wichtige Themen sind, wie zum Beispiel die Ehrlichkeit bei einer Bankangestellten, dann kann die Auslassung dieses Punktes das Zeugnis erheblich verschlechtern. Als Arbeitnehmer hat man jedoch den Anspruch auf ein vollständiges Zeugnis, sodass man im Fall von Auslassungen eine Überarbeitung des Zeugnisses fordern kann.

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